Cimavilla-Brücke, Poschiavo
Projektbeschreibung
„Palimpsest“ strebt – wie der Name suggeriert – einen schonenden Umgang mit dem Bestand an. Der Brückenüberbau wird so als Trog ausgeführt, dass die bestehenden Widerlager ohne grosse Eingriffe wiederverwendet werden können. Die Querung des Poschiavinos erfolgt nur so weit schleifend, dass zusammen mit dem Abriss des Anbaus am Gebäude Via Principale 4 die Berninastrasse östlich der Brücke so geführt werden kann, dass keine Arkaden im historischen Gebäude Via da Mezz 1 notwendig werden.
Der Brückenüberbau ist monolithisch mit den bestehenden Widerlagern verbunden. Eine Einspannwirkung wird im statischen Modell nicht angestrebt. Durch die statische Aktivierung der Brüstungen kann die Brückenplatte 60 cm stark (im Bereich der Auflager auf 80 cm gevoutet) ausgeführt werden. Auf eine Vorspannung wird verzichtet. Die notwendigen Werkleitungen werden in einbetonierten Hüllrohren geführt. Das Gebäude Via da la Pesa 1 wird durch Differenzmauern entlang der Via da la Pesa und der Berninastrasse etwas aus seiner eingegrabenen Lage befreit. Ähnliche Differenzmauern werden auch im Bereich, in welchem der Anbau an die Via Principale 4 abgerissen wird und gegenüber der Parzelle 545 (Via da Zurcà 6) notwendig. Die weitere Gestaltung der Freiflächen ist sehr zurückhaltend und benötigt nur wenige neue Elemente.
Die Gehweganlagen werden südlich der Brücke beidseits der Berninastrasse bis zu einem Fussgängerstreifen mit Mittelinsel im für die Bushaltestellen vorgesehenen Bereich geführt. Die Haltestellen werden als um eine Fahrzeuglänge plus Fussgängerstreifenbreite versetzte Fahrbahnhaltestellen angeordnet, wodurch der Obstgarten auf der für sie vorgesehenen Parzelle geschont werden kann.
Der Brückenüberbau ist monolithisch mit den bestehenden Widerlagern verbunden. Eine Einspannwirkung wird im statischen Modell nicht angestrebt. Durch die statische Aktivierung der Brüstungen kann die Brückenplatte 60 cm stark (im Bereich der Auflager auf 80 cm gevoutet) ausgeführt werden. Auf eine Vorspannung wird verzichtet. Die notwendigen Werkleitungen werden in einbetonierten Hüllrohren geführt. Das Gebäude Via da la Pesa 1 wird durch Differenzmauern entlang der Via da la Pesa und der Berninastrasse etwas aus seiner eingegrabenen Lage befreit. Ähnliche Differenzmauern werden auch im Bereich, in welchem der Anbau an die Via Principale 4 abgerissen wird und gegenüber der Parzelle 545 (Via da Zurcà 6) notwendig. Die weitere Gestaltung der Freiflächen ist sehr zurückhaltend und benötigt nur wenige neue Elemente.
Die Gehweganlagen werden südlich der Brücke beidseits der Berninastrasse bis zu einem Fussgängerstreifen mit Mittelinsel im für die Bushaltestellen vorgesehenen Bereich geführt. Die Haltestellen werden als um eine Fahrzeuglänge plus Fussgängerstreifenbreite versetzte Fahrbahnhaltestellen angeordnet, wodurch der Obstgarten auf der für sie vorgesehenen Parzelle geschont werden kann.
Projektinformation
Auslober
Tiefbauamt Graubünden, Chur
Wettbewerb
1. Preis, 2025
Team/bearbeitet durch
Landschaftsarchitektur: Roman Häne, Kollektiv Nordost, St. Gallen, Schweiz
Architektur: Adriana D’Inca und Philipp Imboden, D’Inca Imboden Architektur, Chur, Schweiz
Bauingenieure: Bergmeister+Partner AG Zürich, Schweiz
Tiefbauamt Graubünden, Chur
Wettbewerb
1. Preis, 2025
Team/bearbeitet durch
Landschaftsarchitektur: Roman Häne, Kollektiv Nordost, St. Gallen, Schweiz
Architektur: Adriana D’Inca und Philipp Imboden, D’Inca Imboden Architektur, Chur, Schweiz
Bauingenieure: Bergmeister+Partner AG Zürich, Schweiz
Photocredits
Rachel Hess (rachelhess.ch)